Wie färbe ich mit Krappwurzelpulver?

Wie mit Krappwurzelpulver färben?

Stellen Sie sicher, dass Ihre Faser/Stoff vor dem Gebrauch richtig gereinigt wurde. Je nach gewünschten Effekten können unterschiedliche Beizen verwendet werden.

Sie können unseren Blog über Scheuern und Beizen lesen.

Verwenden Sie 100 g Krapppulver, um etwa 100 g Faser zu färben, für kräftige Töne. Geben Sie das Pulver in eine Pfanne und bedecken Sie es mit heißem Wasser aus dem Wasserhahn, ausreichend, um sicherzustellen, dass Ihr Stoff/Ihre Faser leicht bewegt werden kann, um die Farbe gleichmäßig aufzunehmen. Bringen Sie das Färbebad auf 60–70 Grad Celsius (140–160F) und halten Sie es eine Stunde lang auf dieser Temperatur. Fügen Sie Ihre nassen/feuchten Fasern hinzu und halten Sie das Färbebad eine weitere Stunde bei 60-70 Grad Celsius. Wenn Sie die Temperatur zu hoch werden lassen, erhalten Sie braunere/stumpfere Farben. Lassen Sie das Färbebad mehrere Stunden oder über Nacht abkühlen und rühren Sie gelegentlich um. Wenn die gewünschten Farbtöne nicht erreicht wurden, können Sie erneut erhitzen und erneut abkühlen.

Um orangefarbenere Farbtöne zu erhalten, können Fasern/Stoffe nach dem Färben in eine Zitronensäurelösung oder Wasser mit Essigzusatz getaucht werden. Ein Eintauchen in Eisensulfatlösung wird die Farben „trüben“.

Oftmals kann das Färbebad ein zweites Mal verwendet werden, wodurch hellere Farbtöne als beim ersten Färbebad erzielt werden. Erhitzen Sie das Bad einfach erneut und fügen Sie weitere Fasern/Stoffe hinzu. Sie können sogar feststellen, dass Sie eine dritte Charge machen können.

Dem verbrauchten Färbebad kann Zitronensäure oder weißer Essig zugesetzt werden, wobei für gelbe oder pfirsichfarbene Farbtöne weitere Fasern/Stoffe eine halbe Stunde lang darin gekocht werden. Beachten Sie, dass dieser Farbstoff sehr pH-empfindlich ist, sodass sich die Farbe beim Waschen zu Rosa ändern kann.

Für Lila- und Violettfarben können die Fasern zuerst mit Eisensulfat gebeizt werden, aber wenn Sie auch Rot färben möchten, sollte ein Teil des ursprünglichen Färbebades entnommen und die eisenbeizten Fasern separat verarbeitet werden, um eine Eisenverunreinigung im Rot zu vermeiden Färbebad. Eisenbeizte Fasern/Stoffe sollten bei 60-70 Grad Celsius gehalten werden wie für Rotweine.

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